Die Stadt Wien warnt meine Nachbarn vor Inbetriebnahme meines Solarzwerges

Nach nur wenigen Tagen habe ich von der MA 64 eine Schreiben zu meinem Antrag erhalten. Dieses ergeht an:

1.) Herrn Simon Niederkircher, als Antragsteller, per E-Mail
2.) Magistratsabteilung 64, mit dem Ersuchen um Veröffentlichung auf der Internetseite http://www.gemeinderecht.wien.at;
3.) Magistratisches Bezirksamt für den 21. Bezirk, mit dem Ersuchen um Anschlag an folgenden Häusern: 1210 Wien, […]straße 2, 2A, 4 und […]straße 100A und schriftliche Benachrichtigung über den erfolgten Anschlag.

MA64 Mitteilung über Aushang

MA 64 warnt sicherheitshalber meine Nachbarn vor dem Anstecken eines Solarzwerges

Guerilla Photovoltaik

Die Möglichkeit eines Einzelnen, sich mit Solarenergie selbst Strom zu erzeugen, kann als revolutionär bezeichnet werden. In meiner Wahrnehmung hat die Politik derzeit keine ausreichende Lösungskompetenz um für mich die Energieversorgung rasch und entschlossen auf Erneuerbare umzubauen. Der Wunsch, mich von der staatlichen Energieversorgung unabhängiger zu machen, ist groß. Sollten friedliche Mittel nicht ausreichen, habe ich ja noch den gefährlichsten Solarzwerg Österreichs im Arsenal.

Während ich auf das OK von der Stadt Wien warte, gehen wertvolle Sonnenstunden ungenutzt verloren. In der Zwischenzeit versteckt sich mein Solarzwerg im Dschungel.

Hoffentlich reicht die Produktgarantie von 10 Jahren für dieses Bürokratie-Experiment aus.

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Solarzwerg versteckt sich vor dem Staatsapparat